Grubenunglück in Kolumbien: 72 Tote befürchtet
Written by Kumpel für AUF Ost Saturday, 19 June 2010 18:02
Zwanzig Tote Bergarbeiter südlich der kolumbianischen Stadt Medellin
Für über fünfzig Bergleute besteht kaum noch Hoffnung. Sieben Kumpel wurden lebend geborgen.
Es ist eines der schwersten Grubenunglücke der letzten Jahre. Es gibt Befürchtungen das weitere 52 Bergleute ums Leben kommen. Der Gouverneur der Provinz Antioquia Ramos teilte mit, das es eine der gewaltigsten Methangasexplosion gwesen sei. 79 Kumpel befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch unter Tage. "Ein überlebener sagte, er spürte eine Explosion die ihn zu Boden schleuderte und dann spürte er Feuer der wie ein Feuerregen auf ihn niederprasselte". Suchtrupps berichten das kaum Hoffnung für die restlichen Kumpel besteht. In dem Kohlebergwerk das bis zu 1500 Meter tief ist gibt es wohl nach der Explosion keine Atemluft mehr, so das alle Kumpel ums Leben gekommen sind. Es hätte noch viel mehr Tote gegeben, wenn nicht gerade Schichtwechsel gewesen wär. Normalerweise arbeiten in dem Bergwerk 600 Kumpel. Die Bevölkerung spricht davon das die Explosion noch einige Kilometer weit zu spüren gewesen sei. In der letzten Woche hatte es noch eine Sicherheitsprüfung gegeben. Alles in Ordnung hieß es, obwohl sich in dem Bergwerk eine Entlüftungsanlage für gefährliche Gase befand. Eigentlich sind in Kolumbien viele illegale "die es immer noch gibt" Bergwerke besonders gefährlich. Die vom Unglück betroffene Mine war eine der Gruben mit legalen Anlagen und galt eigentlich als verhältnismäßig sicher.






