Kolumbianischer Gemeindevertreter mehrfach bedroht
Written by Kumpel für AUF Ost Saturday, 30 January 2010 21:42
Der kolumbianische Yoe Arregoces der unter anderen im Oktober in Krefeld-Hohenbudberg über die negativen Auswirkungen des Kohleabbaus durch das Unternehmen CERREJON in Kolumbien berichtete. Ausserdem berichtete er über Zusammenhänge zwischen den Menschenrechtsverletzungen dort und den massiven deutschen Steinkohleimporten aus der CERREJON-Mine im kolumbianischen Department La Guajira. Am 2., 3. und 8. Januar 2010 erhielt Yoe Arregoces Anrufe auf seinem Handy, in denen ihm mitgeteilt wurde, "dass er sterben werde, weil er so dumm und uneinsichtig sei." Außerdem wurde ihm nahe gelegt, "bei seinem Tun an seine Kinder und seine Mutter zu denken."Vergleichbare Drohungen sind in Kolumbien schon sehr oft in die Tat umgesetzt worden.
Unternehmen nach eigenen Angaben über 40 Prozent der geförderten Kohle nach Europa – einen Großteil davon nach Deutschland. Den deutschen Energie- und Kohle-Monopolen ist es völlig gleichgültig, unter welchen Bedinungen die Importkohle produziert wird. Hauptsache der Profit stimmt bei ihnen. Wir unterstützen daher die mutige Aufklärungsarbeit von Yoe Arregoces und den Kampf der kolumbianischen Kollegen um demokratische Rechte und Freiheiten, die eine solche internationale Aufklärungsarbeit über die Verhältnisse der Kumpel in aller Welt ermöglichen.






